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So viel passiert und lang nichts geschrieben

Ja, wo soll ich anfangen? Das Theaterstück, in dem ich Hauptrolle hatte, ist gut gelaufen. Die drei Aufführungen wurden sehr gelobt, was mich vor allem bei meiner Rollenspielgruppe freut.
Der Artikel in der Zeitung lässt mich extrem gut dastehen (ich bin die Einzigen, über die genauer etwas geschrieben wird).

Und ja, meine Rollenspielgruppe ... das sind die tollsten Menschen, die ich bisher kennen lernen durfte. Wir spielen Engel. Und seit dem letzten Mal fühle ich mich integrierter und vor allem nicht mehr wie ein kleines Kind, dass zu dumm und zu unerfahren für diese Rollenspiele ist.
Dienstagabend hat A. angerufen, ob der Abend bei mir schon verplant sein. nein, war er nicht. Also Fernsehabend mit der ganzen Runde + Mitbewohnerin von A. Ich war überrascht, dass sie mich überhaupt angerufen hat, und sich gefreut hat, dass ich da war.

Ich habe Montag oder vielleicht auch Sonntag meiner besten Freundin eine PN geschickt. Das erste Mal seit langem, das ich offen schreiben konnte. Schwer, irgendwie. Ich habe mich ausgeschlossen gefühlt. Sie hat sich so gut mit den anderen verstanden, sich so oft mit ihnen getroffen, und ich kam mir irgendwie fehl am platz vor. Außen vor. Sie hat sofort reagiert. Mich am nächsten Tag gleich angerufen und das ganze mit mir geklärt. Und eine Mail kam heute noch an, sie fühlt sich immer noch schlecht deswegen, was sie tun kann, damit ich mich nicht mehr so ausgeschlossen fühle. Liebe S. ich habe dich so lieb, es tut mir leid, dass meine Eifersuchtsanfälle so was verursachen, ich bin dir unendlich dankbar, dass es dich gibt, dass du für mich da bist, und dich so doll um mich kümmerst!

Hmmm... Schule ... ich bin nicht miserabel, ich bin noch nicht geflogen - positiv!

Ich habe diesen Mann in der Stadt gesehen. Er ist immer da an dieser Stelle und ich sehe ihn immer, wenn ich da vorüber gehe. Allgemein als verrückt abgestempelt, sitzt auf der Bank an der Bushaltestelle und begrüßt jeden, der an ihm vorüber geht. Jeden, und immer freundlich mit einem Nicken, manchmal auch mit Kniefall. Er hat mich fasziniert. Ich hätte mich am liebsten hingesetzt auf den Boden, an die Wand gelehnt, und etwas geschrieben. Über ihn, wie er da sitzt, wie er aussieht, wie leid er mir tut, und wie gerne ich ihm irgendwas Persönliches sagen möchte. Ich weiß nicht was, aber ich möchte als Person in diesem, seinem, Gedächtnis hängen bleiben, als eine der freundlichsten, die er getroffen hat. Ich wollte hingehen und ihm danken. Dieses Gefühl, etwas schreiben zu wollen habe ich schon lange nicht mehr. Völlige Schreibblockade, und plötzlich sitz da nur ein alter, hagerer Obdachloser, von allen für verrückt erklärt, und gibt mir das Gefühl zurück, Worte in mir zu haben, die darauf drängen, zu Papier gebracht zu werden.

Ich habe inzwischen eine genaue Vorstellung, was ich nach dem Abi machen will. Ein soziales Jahr. In Deutschland. In verschiedenen Organisationen mithelfen, am Besten in Trier, hier wird auch Hilfe benötigt. Immer gehen alle weg um zu helfen, ich möchte hier helfen. Vielleicht bei der "Tafel", mal sehen, mal informieren.

Und ganz nebenbei: ich bin bei 316 Tagen ohne Rückfall!
23.5.07 20:44
 


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